Marokko – wenn Wege sich kreuzen


22.4.2011 Todraschlucht (Juliens Bericht)

Wir stehen auf dem Campingplatz Atlas. Er liegt in einer Schlucht mit hoch hinauf schießenden Felsen, die tiefocker in der Sonne glühen, während unten im Tal der Wind die vielen grünen Palmen schaukelt, scheinbar um sie in den Schlaf zu wiegen. Es war ein exorbitanter Tag. So viele Eindrücke sind auf mich niedergeprasselt, dass ich immer noch mit deren Verarbeitung überfordert bin. Die Sanddünen gleichen einem Traum. Zwanghaft versucht mein Verstand Verbindungen zur Wirklichkeit herzustellen, aber er scheitert kläglich an der Tatsache, dass ich so etwas einfach noch nicht in Echt gesehen habe. Alles ist so minimiert, alles ist nur noch zweifarbig – Sand und Himmel, ocker und blau. Man stapft wie in Pulverschnee die Düne hinauf. Oben weht der Wind den Sand in die Augen und in alle Poren der unbedeckten Haut. Es knirscht zwischen den Zähnen und das Gesicht bekommt ein sanftes Peeling. Am Abend zuvor haben wir eine kleine Wanderung zu den Sanddünen unternommen und dabei eine sehr nette Potsdamer Familie kennengelernt. Wir haben erzählt – von Marokko, unseren Erfahrungen und Eindrücken und auch von Potsdam, unserem ehemaligen zu Hause. Eine große Welt ganz klein. Jahrelang lebt man in derselben Stadt und lernt sich dann tausende Kilometer entfernt kennen. Das Gespinst des Schicksals ist nicht leicht zu entwirren. Die Familie wohnte in derselben Auberge, auf deren Gelände wir unseren Stellplatz bezogen haben. So haben wir am Abend den Tisch geteilt und gemeinsam Tajine gegessen, marokkanischen Wein getrunken und unsere Unterhaltung fortgesetzt. Maja, die 6jährige Tochter hat uns (wohl auch wegen ihrer Liebe auf den ersten Blick zu Hannibal) zu einem gemeinschaftlichen Ausflug zur Sanddüne für den nächsten Tag eingeladen. Eine Ehre und Freude für uns. Also trafen wir uns am nächsten Morgen um 7.30 Uhr und stapften dünauf und dünab, begleitet vom Auberge Hund Rocky. Keine Worte können diesen Ausflug beschreiben. Weicher, warmer Sand ohne sichtbares Ende. In Wellen ergießt er sich über die Erde wie das Meer über die Welt, während der Wind mit ihm spielt und die verschiedensten Muster hinein zeichnet. In der Ferne eine Kamelkarawane. Ein kleiner schwarzer Käfer kämpft sich durch den Sand und hinterlässt mit seinen Beinchen lustige Muster. Die aufgehende, an Kraft gewinnende Sonne wirft Schatten an den Sandbergen. Bilder wie aus wundervollen Fotobänden. Aber sie sind wirklich. Wir sind wahrhaftig hier. Das Hinaufsteigen auf die Sandberge ist unheimlich anstrengend. Das Hinabrutschen dafür umso leichter. Man kann große Sprünge wagen, da man sowieso weich landet. Man versucht diese Momente tief in sich aufzusaugen, abzuspeichern, damit man sie jederzeit wie von einer Festplatte wieder abrufen kann. Aber das ist nicht möglich. Der einzig wahre Moment ist Jetzt und Hier. Alles andere bleibt Erinnerung – lediglich ein Abbild oder ein Gefühl. Nicht greifbar. Zu schnell ist unser Ausflug vorbei. Zurück in unserer Auberge sind wir k.o. Wir wollen trotzdem weiter. Schöner kann es nicht mehr werden. So verabschieden wir uns und machen uns glücklich auf die Weiterfahrt. Es ist eine lange und schwere Fahrt mit hunderten Eindrücken, Ausblicken und Ansichten gefüllt – ein aufdringlicher Bettler, 10 DH teurer Kaffee und das vor zwei Tagen für hart erkämpfte 60 DH teure Tuch liegt zu Hauf für exakt denselben Preis an der Tankstelle herum. Alles Halsabschneider. Die Stimmung sinkt mit der Anzahl der gefahrenen Kilometer. Als wir jedoch in die Todra Schlucht hineinfahren, vergessen wir unseren während der langen Fahrt aufgekommenen Groll. Wieder eröffnet sich vor uns ein grünes Palmental. An den Hängen der Felsen liegen die Häuser und verfallene Kasbahs. Wie kann etwas nur so schön sein? Wir finden den idyllischen Campingplatz Atlas direkt am Fluss und bei der Einfahrt winkt uns die Potsdamer Familie zu. Eine ganz kleine Welt. Die Freude ist groß, weil wir sie in der kurzen Zeit schon in unser Herz geschlossen haben. Wir hören neue Geschichten von aufdringlichen Führern und sogar Steinewerfern, lassen uns aber nicht einschüchtern und unternehmen eine kleine Wanderung entlang des Flusses und der Felsen. Ein seltsames Gefühl bleibt. Man wird misstrauisch, obwohl man das gar nicht möchte. Auf dem Rückweg werfen wir einen Blick auf die alte Kasbah. Alte Lehmmauern, die drohen, jede Minute umzustürzen. Das hier Menschen gelebt haben, ist für uns kaum nachvollziehbar. Wir, die wir doch festes Mauerwerk, fließend Wasser, Elektrizität und allen anderen Komfort gewöhnt sind. Von hier aus haben wir einen guten Blick in das von Palmen durchzogene Tal. Wenn Worte doch nur das wiedergeben könnten, was die Augen sehen. Als wir auf den Campingplatz zurück kommen, haben wir ein großes schwarzes marokkanisches Wohnmobil mit der Aufschrift Lazywall als Nachbarn. Unser erster Tipp….das ist eine Rockband. Den Abend verbringen wir mit den Potsdamern. Susi holt die Jongliersachen aus den Ecken des Busses und die Kinder versuchen sich im Schleudern von Bällen und Balancieren eines Stockes. Später lernen wir Mo aus München kennen. Wieder hören wir Geschichten von aufdringlichen Marokkanern und Jugendlichen, die so tun als ob sie bewaffnet wären. Wir spülen sie mit einem Glas Sekt hinunter. Was dieses Land an Landschaft, Atmosphäre und Seele hat, scheint durch ihre aufdringlichen, teilweise zu weit gehenden Menschen wieder wett gemacht zu werden.

23.4.2011 Todra Schlucht

Der Tag beginnt bewölkt. Wir wachen früh auf. Es ist erstaunlich kühl. Da ist es wieder – das kalte Land unter heißer Sonne. Während die Potsdamer mit dem Auto die Schlucht erkunden wollen, unternehmen wir eine zweite Wanderung zur Kasbah. Wir sind immer noch leicht verunsichert wegen den Geschichten, kommen aber wohlbehalten wieder am Campingplatz an. Julien kommt mit unseren Nachbarn ins Gespräch. Lazywall ist tatsächlich eine Rockband. Sie sind gerade in ihrem eigenen Land unterwegs, um es besser kennenzulernen und neu inspiriert zu werden. Mo und Sonja gesellen sich zu uns, um sich zu verabschieden. Ende des Gesprächs sind zwei verkaufte CDs à 30 DH (weniger als 3 €) und eine gemeinsame Wanderung durch die Schlucht. In einem Pulk von 8 Leuten machen wir uns auf den Weg. Seltsam welches Gefühl von Geborgenheit eine große Gruppe verleiht, vor allem wenn die Hälfte davon noch marokkanisch spricht. Kurze Zeit später gesellt sich ein Führer zu uns, bespricht sich mit den Jungs der Band und geleitet uns dann durch das Wirrwar von Pfaden und Wegen entlang des Flusses, vorbei an Mandelbäumen und frischer Minze, durch stockdunkle Unterführungen, die unter dem halben Dorf verlaufen und mit Türen aus Blechdosen versehen sind, über Getreidefelder hinweg, vorbei an Brückenkonstruktionen, die wenig vertrauenerweckend aussehen, aber noch lange halten werden. Ab und zu möchte er uns in die Häuser führen, in der Hoffnung auf ein Geschäft mit uns zahlenden Gästen. Lazywall klären auf marokkanisch, dass sie nur an der Führung zur Schlucht interessiert sind. Es ist ein langer Marsch voller interessanter Gespräche über Marokko, deren Menschen und das Leben. Es hilft enorm den Horizont zu erweitern und eine verbesserte Sicht auf das Land und die Leute zu bekommen. Vieles wirkt auf einmal nicht mehr so dramatisch und steht nun in einen ganz anderen Licht da. Nao, der Sänger, gibt Julien den entscheidenden Tipp für unsere weitere Reise: „Werde zum Marokkaner. Esse dort, wo die Marokkaner essen, kaufe dort ein, wo sie einkaufen und bleibe immer ruhig, geduldig und freundlich. Wenn Du etwas nicht willst, sagst Du einfach freundlich ‚Nein danke.’“ Wir nehmen uns seinen Ratschlag zu Herzen. Und ganz plötzlich nach all den Gesprächen und gelaufenen Kilometern tauchen sie auf. Links und rechts von uns ragen über 300 m hohe Felsen in den Himmel. Sie kommen bis auf einen Steinwurf heran, das Tal verengt sich und es wird sofort dunkler und kühler. Aus einer Quelle sprudelt frisches Wasser, Menschen laufen umher und eine kleine Versammlung einer Organisation, die sich für mehr Schulbildung einsetzt, macht singend und in die Hände klatschend auf sich aufmerksam. Ein paar obligatorische Souvenirhändler sind da. Und typisch marokkanisch, eine Straße führt mitten durch die Schlucht, so dass die Busse direkt in der Attraktion halten können und keiner der Touristen auch nur einen Schritt zu viel tun muss. Nach 12 km Wanderung sind wir wieder zurück, völlig ausgezehrt und ausgestattet mit einem riesigem Loch in der Magengegend. Wir laden die beiden Münchnern Mo und Sonja zum Essen in unseren Bus ein (beide hatten nicht einmal gefrühstückt) und erzählen noch eine Weile. Draußen ist es nun richtig kalt und regnerisch. Während ich am Abend mit den Potsdamer Eltern Ostereier im Bus färbe, werden Julien und Mo in den Caravan von Lazywall eingeladen. Musik schallt durch die Dunkelheit als die Gitarre ausgepackt und gesungen wird. Eine wunderbare Jamsession, die leise an mein Ohr dringt, während ich in meinem Bett dahin schlummere. Julien genießt den Abend sehr. Musik zu machen hat ihm gefehlt und die Leute von Lazywall sind richtig gute Musiker, können sehr gut spielen und haben ein gutes Empfinden für die Musik. Es macht ihm riesigen Spaß mit ihnen zu singen und die alten Melodien erklingen zu lassen. Man sieht es ihm an als er spät in der Nacht freudestrahlend zurückkehrt. Sie haben viel Stress und Anspannung von uns genommen. Vielen Dank dafür.

24.4.2011 Skoura

Die Kälte des gestrigen Tages hat sich verflüchtigt. Einem Ostersonntag würdig zeigt sich die Sonne und erwärmt die Erde. Wir erwachen früh, denn Maja und Jesse, die beiden Kinder der Potsdamer Familie sind begierig auf das Ostereier suchen. Draußen höre ich schon ihre Mam, wie sie die Eier und kleinen Geschenke zwischen den Palmen und unter den Tajinedekorationen versteckt. Schnell schälen wir uns aus den Betten und bereiten uns eine heiße Tasse Tee. Nicht schnell genug, denn draußen höre ich schon die Kinderstimmen. Es erinnert an die eigene Kindheit und die Spannung, die wir selbst beim Eiersuchen empfunden haben. Maja glaubt an den Osterhasen. Ich wünschte, er würde für mich auch noch existieren. Er ist das Symbol von Unbekümmert- und Sorglosigkeit. Mit ihm gibt es noch Wunder in dieser Welt, die im Reich der Erwachsenen undenkbar scheinen. Die Kindheit ist eine Art Paradies, ein Ort an dem die Zeit einem nicht im Nacken sitzt (sofern man in einem behüteten Elternhaus aufwächst). Maja hat für uns ein Bild gemalt. Sie selbst steht darauf mit ausgebreiteten Armen da, neben ihr eine lila Blume und Hannibal. Und sie lächelt als würde sie uns gleich umarmen wollen. Ein schönes Bild, dass jetzt an unseren kleinen Pinnwand hängt und mir jedes mal, wenn ich es ansehe ein Lächeln entlockt. Aufgeregt umkreisen die beiden Kinder die Palmeninsel. Hier ein Ei und dort ein kleines Geschenk…..warm, heiß, heißer, kälter…juhu da ist es. Schnell füllt sich der Beutel und nach kurzer Zeit ist das Spektakel vorüber. Bis auf ein Ei, welches unauffindbar im Gewirr der Palmen verschollen ist, sind alle Gaben des Osterhasen entdeckt. Maja schenkt uns jedem ein Ei, dass wir genüsslich zum Frühstück verspeisen. Kurz darauf verabschieden sich die Postdamer und brechen zu ihrem nächsten Ziel auf. Auch wir machen uns abreise fertig. Mo und Sonja fahren weiter Richtung Sanddüne Erg Chebbie und Lazywall Richtung Ait Benhaddou. So trennen sich die Lebenswege, die sich für einen kurzen Moment in Zeit und Raum gekreuzt und uns ein paar schöne Stunden beschert haben. Wir verabschieden uns von allen und setzen die Fahrt Richtung Dades Schlucht fort. Sie ist die Parallelschlucht zur Todra Schlucht, sieht aber ganz anders aus. Bizarre Felsformationen einer Ziehharmonika gleich tauchen auf. Man fragt sich, wie diese wohl entstanden sind. Die Künstlerin Erde überrascht uns doch immer wieder aufs Neue. Wir durchfahren kleine Dörfer mit schönen Lehmkasbahs und von einem kleinen Straßencafé aus winken uns zum zweiten Mal die Potsdamer zu. Wir halten, gesellen uns zu ihnen und bestellen eine Kanne marokkanischen Tee. Die Sonne scheint, während das zuckersüße Gebräu unsere Hälse hinab rinnt. Urlaubsgefühle kommen auf. Es sind die kleinen Momente des Innenhaltens und sich Bewusstwerdens, dass man das Glück hat, genau jetzt hier sein zu dürfen. Wir können uns wirklich glücklich schätzen, all das erleben und all diese netten Menschen kennenlernen zu dürfen. Wir schreiben unsere Lebensgeschichte in jeder Minute, in der wir atmen und es macht uns froh, unsere Geschichte durch diese Reise ein wenig Würze zu verleihen. Und wieder trennen sich unsere Wege. Wir folgen noch ein wenig der Straße durch die Schlucht, entschließen uns dann aber wieder zurück und weiter entlang der „Straße der tausend Kasbahs“ zu fahren. Es sind nicht tausende, aber doch einige der beeindruckenden Lehmbauten, die sich wie eine Allee entlang der Straße ziehen. Es wird eine lange Fahrt und als wir in Skoura ankommen, liegen unsere Nerven schon wieder blank. Der Campingplatz ist groß, liegt aber verwaist da. Nur wir und ein anderes Wohnmobil auf diesem riesigen Platz. Man fühlt sich sogleich verloren. Aber Fotos an den Wänden der Rezeption bezeugen, dass hier auch andere Zeiten herrschen und sich Wohnmobil an Wohnmobil reiht. Es ist der billigste Platz seit Beginn unserer Marokko Reise…nur 30 DH. Ein Schnäppchen. Nach dem langen Sitzen wollen wir noch ein wenig unsere Füße vertreten und schlendern über die staubig lehmige Erde zur anderen Seite eines fast ausgetrockneten Flusses. Hier gibt es keine asphaltierte Straße, sondern nur Markierungen im trockenen Flussbett, die den befahrbaren Teil markieren. Möchte man zur Wohnsiedlung muss man mit seinem Auto durch eine kleine Furt. Abenteuerlich. Skoura ist bekannt für seine wunderschöne Kasbah, die selbst auf einem Geldschein abgedruckt ist. Kleine Verzierungen schmücken das gigantische Gebäude. Als wir gerade den Fluss wieder überqueren wollen, pfeift und ruft es hinter uns. Es ist unsere Potsdamer Familie, die sich in der Lehmsiedlung zwei Zimmer gesucht hat und nun ebenfalls auf Erkundungstour ist. Kurz vorher haben sie sich durch die berühmte Kasbah führen lassen. Gemeinsam schlendern wir durch die Gassen der Lehmhäuser und bewundern diese völlig andere Architektur. Sie führen uns zu ihrer Herberge und zeigen uns ihre Zimmer. Welche Gemütlichkeit doch Lehm ausstrahlt. Es ist eine angenehme, warmherzige Herberge. Von der Terrasse hat man einen wunderschönen Blick über die Siedlung und die Landschaft. Weit hinten leuchten die weißen Berge des Atlas. Der Schnee wirkt wie Puderzucker auf einem Kuchen. Die Wolken vervollkommnen das ganze Szenario, in dem sie die Berge wie Schlagsahne bedecken. Die frische Bergluft weht zu uns herüber und streift unsere Wangen. Der Wirt spendiert uns vorzügliche Datteln, Mandeln und Tee und beschenkt uns Frauen und Kinder mit eigens gepflückten Rosen aus seinem Garten. Man fühlt sich sofort willkommen.Man möchte verweilen und Stunden lang auf die Berge schauen, während man genüsslich seinen Tee schlürft. Doch die Sonne senkt sich hinab und nimmt die Wärme des Tages mit sich, so dass wir uns abermals voneinander verabschieden und zu unserem Campingplatz zurückkehren. Diesmal zweifeln wir nicht daran, dass wir uns auch morgen irgendwo wiedertreffen. Sollten wir das nächste Mal hier in Skoura zu Besuch sein, werden wir in dieser wunderschönen Herberge übernachten. Das nehmen wir uns fest vor. Der nächtliche Himmel ist übersät mit Myriaden von weiß strahlenden Punkten – Löcher in der schwarzen Decke des Himmels. Die schönsten Sterne, die wir je gesehen haben.

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